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Holz ist das traditionellste Naturmaterial, das als Bodenbelag verwendet wird. Es sieht nicht nur gut aus, sondern fühlt sich auch gut an. Kurz gesagt barfuß über einen Holzboden zu gehen ist ein wirklich außergewöhnliches Gefühl, das für angenehme Häuslichkeit sorgt. Aber nicht nur deswegen ist es ein beliebtes Material bei der Herstellung von Bodenbelägen, es ist nämlich auch perfekt schalldämmend, hat ausgezeichnete isolierende Eigenschaften und wenn es gut gepflegt wird, bietet es eine lange Lebensdauer. Wie wählt man den richtigen Bodentyp?

Zuerst sollte sich die ganze Familie zusammensetzen und darüber nachdenken, wie stark der Boden beansprucht wird. In einer Wohnung wird der Bodenbelag oft minimal beansprucht, schlechter sieht es für Böden in Familienhäusern aus. Viel öfter werden verschiedenste Materialien durch das Haus getragen, die Bewohner laufen oft mit Schuhen vom Garten ins Haus und im Sommer geht man sehr oft barfuß vom Garten ins Haus und wieder zurück. Daher verwundert es nicht, dass oft kleine Verunreinigungen ins Haus getragen werden, wie kleine Steinchen, Matsch oder Staub. Deshalb sollte der Holzboden im Haus widerstandsfähiger sein.

Typen von Holzböden

Im Moment, in dem Sie sich für Holz entscheiden, stellt sich die Frage, welchen Typ Sie wählen sollten. Sehen wir uns die beliebtesten an und denken wir über die Verwendung nach.

Holzparkett

Es handelt sich nicht um die günstigste Variante, weil Sie mit einer sehr arbeitsintensiven und länger dauernden Verlegung rechnen müssen. Es gibt zweischichtige und dreischichtige Varianten. Wenn Sie eine Fußbodenheizung zu Hause haben, ist die dünnere zweischichtige Variante die bessere Wahl, die mit Nut und Feder verklebt wird. Dreischichtige Parkettböden können als Schiffboden verlegt werden, aufgrund ihrer Stärke eigenen sie sich nicht für Fußbodenheizungen.

Traditionelle Holzböden aus Brettern

Wenn Sie ein traditionelles massives Design vorziehen, sind klassische Nut- und Federbretter die beste Wahl, diese lassen sich ziemlich leicht, schnell und intuitiv verlegen. Wenn Sie über einen solchen Boden gehen, haben Sie das Gefühl, dass Sie über ordentliches Holz schreiten. Der größte Vorteil eines solchen Bodens ist, dass er öfter komplett renoviert werden kann. Ein großes Sortiment an Nut- und Federbrettern bietet die Firma Topholz in ihrem E-Shop an.

Furnierte Holzböden

Sie sehen der vorangegangenen Variante ähnlich, die tragende Schicht ist jedoch nur mit dünnem Furnier versehen, daher kann ein beschädigter Bodenbelag praktisch nicht repariert werden. Auf der anderen Seite kann diese Variante einfach mit Fußbodenheizungen kombiniert werden. Sie können den Bodenbelag verkleben oder als Schiffboden verlegen.

Welches Holz?

Wenn Sie sich für Ihre Wohnung oder Ihr Haus für einen Holzboden entschieden haben, wartet noch eine weitere wichtige Entscheidung auf Sie, nämlich für welches Holz Sie sich entscheiden sollen? Wichtig ist, dass in Räumen, in denen sich größere Menschenmengen bewegen und mehr Betrieb herrscht, kein weiches Holz, wie zum Beispiel Kiefer verwendet werden sollte. Empfohlen werden im Gegenteil, Eiche, Buche, Akazie und insbesondere verschiedene exotische Holzarten.

In der letzten Zeit herrscht unter Architekten und Baumeistern die Meinung vor, dass es logischer, umweltfreundlicher und allgemein besser ist eher lokale Holzarten zu verwenden. Es bieten sich vor allem zwei sehr hochwertige Alternativen für exotisches Holz an, nämlich die Sibirische Lärche und die Nordische Fichte, die aus Skandinavien stammt. Beide eignen sich nicht nur für Holzböden in Innenräumen, sondern sie werden auch von Gartenarchitekten als Material für Außenterrassen und Wege verwendet. Auch trotz ihrer ziemlich hohen Qualität sind beide diese Holzarten finanziell erschwinglich.

Eigenschaften des Holzbodens

Wenn Sie sich noch nicht entschieden haben, ob ein Holzboden die richtige Wahl für Sie ist, sollten Sie noch über nachfolgende Argumente nachdenken. Die wärme- und schallisolierenden Eigenschaften von Holzböden sind nicht zu ersetzen, weshalb sie schon seit Jahrhunderten verwendet werden. Holz muss zwar regelmäßig gepflegt werden, wenn es jedoch beschädigt wird, lassen sich insbesondere klassische Nut- und Federbretter sehr gut reparieren. Räume mit Holzböden haben in der Regel viel bessere akustische Eigenschaften und wirken natürlich. Ein zusätzlicher Bonus ist dann die Nachhaltigkeit dieses Materials und die mögliche Wiederverwertung.