Home Tags Posts markiert mit "Holz"

0 110

Sie sehen edel aus und sind in einer Wohnung ein echter Hingucker – gut gepflegte Holzmöbel aus Massivholz. Mit den passenden Accessoires im Zimmer, entsteht ein Ambiente zum Wohlfühlen.

Massive Holzmöbel wirken robust und widerstandsfähig. Das ist leider nicht so, tatsächlich sind die Möbel äußerst empfindlich. Feuchtigkeit, Staub, starke Sonneneinstrahlungen und äußere Einflüssen wirken sich nachteilig auf die Möbel aus. Mit der passenden Pflege bleibt die schöne Optik der Möbel erhalten.

Schutz vor Staub

Wie ein natürlicher Film legt sich feiner Staub auf die Möbel ab. Er muss regelmäßig entfernt werden. Loser Staub wird mit einem feinen Tuch entfernt, ohne dabei Druck auf das Möbelstück auszuüben. Mit einem leicht feuchten, fusselfreien Tuch kann gröberer Staub entfernt werden. Microfasertücher sind bei der Reinigung aufgrund ihrer Struktur nicht empfehlenswert, sie fördern die Entstehung von Kratzer. Nach dem Abwischen darf auf keinen Fall Feuchtigkeit zurückbleiben.

Stärkere Verschmutzungen der Oberfläche sind mit einem weichen Schwamm und sehr wenig Wasser zu entfernen. Mit Naturseife kann der Reinigungseffekt verstärkt werden. Danach darf ebenfalls keine Feuchtigkeit mehr vorhanden sein, im Bedarfsfall mit einem trockenen Tuch nachwischen.

Kardinalfehler bei der Pflege

Im Handel locken die Anbieter mit zahlreichen Polituren, die einen dauerhaften Glanz und eine höhere Widerstandsfähigkeit versprechen. Experten raten von der Verwendung von Polituren bei der Pflege von Möbeln aus Echtholz ab. Häufig ist den Polituren Silikon oder Mineralöl zugesetzt, die der dauerhaften Pflege nachteilig sind.

Sie dringen tief in das Holz ein und sind nicht mehr zu entfernen. So verleihen die Polituren einem Möbel für die Wohnung kurzzeitig ein glänzendes Äußeres, die weitere Pflege wird dauerhaft erschwert.

Mit Ölen gegen den Zahn der Zeit

Äußere Einflüssen nagen an Massivholzmöbel, die richtige Pflege von Holz verlangsamt den Alterungsprozess. Statt der Politur sollte bei der Pflege auf Öl gesetzt werden. Im Fachhandel sind zahlreiche Öle vertreten, die je nach Holzart Anwendung finden.

Gegenüber der leicht brennbaren Politur hat Öl den großen Vorteil, dass es die Poren des Holzes nicht verschließt. Es kann weiterhin atmen und je nach Raumtemperatur winzigste Mengen an Feuchtigkeit von der Luft aufnehmen oder an sie abgeben. Zudem dringt das Öl tief in das Holz ein und schütze die Oberfläche.

Alternativ zum Öl bietet sich ein Wachsbalsam zur oberflächigen Behandlung von Möbel aus massiven Holz an. Mit einer Politur aus Wachs wird jedoch nicht die natürliche Struktur des Holzes betont, wie es beim Öl der Fall ist. Egal ob Öl oder Wachsbalsam – die Behandlung der Oberfläche muss regelmäßig wiederholt werden.

0 2937
Gartenmöbel - Holz oder Metall?

Gartenmöbel – Holz oder Metall? Diese Frage stellt sich für viele Gartenbesitzer im Frühjahr. Jedenfalls dann, wenn neue Gartenmöbel die vorhandenen ersetzen müssen. Sowohl für Holz als auch für Metall gibt es im Bereich Gartenmöbel eine große Auswahl. Beide Materialien haben Vor- und Nachteile, was die Frage, Gartenmöbel – Holz oder Metall? wieder aktuell macht. Eine Frage, die dem Frühjahr vorbehalten bleibt, denn sobald sich der Sommer zeigt, ist diese Frage beantwortet und die Bewohner sitzen gemütlich im Garten.

Die Gartenmöbel aus Holz durch neue ersetzen

Die Wohntrends wie die Einrichtungstipps beziehen bei der Vorstellung neuer Möbel in der Regel den Garten mit ein. Holzmöbel sind seit jeher aktuell für Balkon, Terrasse und Garten. Die heimischen Hölzer sind unter anderem Kiefer und Lärche, die als Gartenmöbel beliebt sind, denn sie bringen Gemütlichkeit an den Tisch. Gartenmöbel aus exotischen Hölzern wie Teak oder Akazie und Robinie sind in vielen Gärten zu sehen. Holz, egal welcher Art, arbeitet, nimmt Feuchtigkeit auf und neigt zu Rissen und Absplitterungen. Die Oberflächen, insbesondere bei heimischen Hölzern, sind intensiv zu pflegen und brauchen einen Holzschutzanstrich. Dieser Anstrich muss der Besitzer regelmäßig erneuern. Ist das Holz ab Werk entsprechend vorbehandelt, entfällt der Holzanstrich.

Gartenmöbel aus Metall ist aktuell

Gartenmöbel aus Metall bestehen in der Regel aus

  • Aluminium,
  • Eisen oder
  • Edelstahl.

Diese Gartenmöbel sind witterungsbeständiger und pflegeleichter als Naturholz. Leicht und stabil ist Aluminium, das mit einer Veredlung mittels Pulverbeschichtung ab Werk in den Handel kommt. Damit ist das Material wetterfest und pflegeleicht. Für die Reinigung reicht ein feuchter Lappen vollkommen aus. Eisen ist wie Holz zäh, aber ebenso anfällig für Nässe. Es braucht einen Oberflächenschutz, damit das Material aufgrund Feuchtigkeit und Regen keinen Rost bildet. Geschmiedetes Eisen ist beständig gegen Korrosion. Eine spezielle Behandlung ist nicht notwendig. Edelstahl ist ein Material, das einen luxuriösen Hauch mitbringt, unverwüstlich und wetterbeständig ist. Die glänzende Oberfläche benötigt allerdings eine intensive Pflege, denn auf dem glänzenden Material ist jeder Tapser zu sehen. Ist der Edelstahl matt gebürstet, ist er nicht mehr so pflegeintensiv. Elegant und ein wenig extravagant wirken Kombinationen aus Edelstahl mit Holz oder anderen Metallen.

Gartenmöbel für Terrasse und Garten kaufen

Die Möbel, die für draußen gedacht sind, sollen Gemütlichkeit verbreiten. Gartenmöbel – Holz oder Metall? Diese Frage ist spätestens zum Beginn des Sommers geklärt. Die neuen Gartenmöbel stehen, mit Sitzkissen und Deko verschönert, im Garten. Für den Garten eignen sich Möbel, die witterungsbeständig und pflegeleicht sind. Für die Gartenmöbel – egal ob aus Holz oder Metall – sind im Handel Sitzkissen in verschiedenen Farben und Formen vorhanden. Diese Kissen beleben jede Sitzecke und vermitteln Behaglichkeit. Wie die meisten Gartenmöbel sind auch die Sitzkissen pflegeleicht. Wer möchte, findet eine passende Tischdecke für den Gartentisch. Dem Kaffeekränzchen im Garten steht nichts mehr im Weg.

0 870

Ohne Zweifel zählt Holz zu den ältesten Baustoffen der Welt. Das Material ist relativ leicht zu bearbeiten und diese Eigenschaft schätzen Menschen offenbar schon in der Jungsteinzeit. Aus dieser Epoche stammen nämlich die ersten Fundstücke von Bohrern, Beilen, Äxten und Schabern, die vermutlich zur Holzverarbeitung eingesetzt wurde. Auch heute ist Holz aus der Bauwirtschaft nicht wegzudenken. Während man vor allem während der Nachkriegszeit in den Städten vermehrt auf Beton setzte, um große Wohnhäuser zu errichten, geht man heute vor allem im privaten Wohnbau zurück zur Natur.

Welche Vorteile bietet Holz?

Als Naturmaterial punktet Holz mit zahlreichen positiven Eigenschaften. Kaum ein anderes Material ist so flexibel wie Holz. Es stehen zahlreiche Arten zur Verfügung: helles Ahorn kommt in der Inneneinrichtung gerne zum Einsatz, Buche ist in den Schattierungen hellbraun bis dunkelrot verfügbar und Eiche begeistert mit einfacher Oberflächenbearbeitung und zählt daher in Mitteleuropa zu den beliebtesten Sorten. Architekten und Bauherren schätzen besonders die vielfassenden Gestaltungsmöglichkeiten, die Holz als Baustoff bietet. Hier weitere Vorteile:

  • Kurze Bauzeit: Holz hat sich seit Ewigkeiten als Baustoff etabliert und Bauherren haben viel Erfahrung damit. Darüber hinaus gibt es Holzbalken und anderes Baumaterial bereits fertig zugeschnitten
  • Holz punktet mit ausgezeichneten Dämmeigenschaften. Im Sommer bleibt es in einem Holzhaus auch in längeren Hitzeperioden länger kühl, im Winter hingegen wohlig warm
  • Langlebigkeit: bei richtiger Verarbeitung und regelmäßiger Pflege behält Holz lange seine Form und Funktion
  • Raumklima: in Wohnräumen wo viel Holz zum Einsatz kommt, herrscht besonders behagliche Atmosphäre
  • Rasche Bearbeitung: Holz lässt sich ohne viel Aufwand auf jedes beliebige Maß zuschneiden
  • Wird ein Holzhaus korrekt errichtet, kommt es in den Innenräumen zu keinerlei Schimmelbildung

Auf die richtige Pflege kommt es an

Beim Bauen punktet das Material also mit zahlreichen Vorteilen. Allerdings muss Holz regelmäßig nachbearbeitet werden, damit die Farbe erhalten bleibt. Als Naturstoff arbeitet Holz ständig nach und muss gepflegt werden. Allerdings gibt es mittlerweile spezielle Lackierungen für Holz. Sie sorgen für einen Langzeitschutz, somit muss man Holz nicht ständig neu streichen. Anders als bei einem Haus aus Stein oder Beton müssen sich Besitzer eines Holzhauses dennoch mit der richtigen Pflege befassen. Ist Holz über Jahre ungeschützt Wind und Wetter ausgesetzt, bleibt das Material aus und wird im schlimmsten Fall morsch. Bei neu errichteten Häusern werden in der Regel Hölzer mit einer entsprechenden Vorbehandlung verwendet. Das Holz wird schon vom Hersteller imprägniert und somit wetterfest gemacht. Mittlerweile gibt es Mittel mit speziellen Inhaltsstoffen, die für einen Langzeitschutz sorgen. Im Prinzip ist bei Holzhäusern auf zwei Schutzmaßnahmen zu achten: einerseits benötigt das Material einen chemischen Schutz. Dieser soll das Material vor Insekten und Pilzbefall schützen. Außerdem ist ein technischer Schutz nutwendig, der Feuchtigkeit vom Haus fernhält und gegen Verrottung wirkt.

Welche Holzschutzmittel gibt es?

Um Holz zu bearbeiten, stehen verschiedene Mittel zur Auswahl, zu den gängigsten gehören:

  • Holzschutz mit Lasur
  • Holzschutz mit Lack
  • Holzschutz mit Öl

Eine Lasur deckt nicht, vertieft aber die natürliche Farbe des Naturmaterials. Bei der Bearbeitung mit einer Lasur bleibt die natürliche Maserung erhalten. Eine Lasur vertieft jedoch nicht nur die Farbe, sondern schützt das Holz auch vor Witterungseinflüssen. Dünnschichte Lasuren werden bei Zäunen oder Sichtblenden verwendet, sie dringen tief in das Material ein. Dickschichtlasuren hingegen sind für Fenster und Türen geeignet, sie wirken optisch wie durchsichtiger Lack auf der Oberfläche. Lack bietet viele Vorteile: einerseits schützen hochwertige Produkte vor Wind und Wetter, andererseits kann man mit einem farbigen Lack dem Haus ein völlig neues Aussehen verleihen. Gerade in den skandinavischen Ländern ist es üblich, Holzhäuser bunt zu gestalten. Lack überdeckt allerdings die natürliche Maserung des Holzes. Vielfältig ist nicht nur die Farbauswahl, sondern auch die Schattierung: viele Lacke sind mit matter oder hochglänzender Optik erhältlich. Für die Holzpflege im Innenraum sollte man unbedingt lösungsmittelfreie Produkte wählen. Die Mittel riechen nicht so stark und enthalten kaum Schadstoffe. Öl eignet sich als natürlicher Stoff für die Holzpflege. Mit Öl behandeltes Holz wirkt wie neu, es dringt tief ein und bringt selbst bei durch Witterungseinflüsse ergrautes Material wieder zum Strahlen. Öl wird zur Pflege vorwiegend bei Holzböden im Innen- und Außenbereich sowie für Möbel verwendet.

Muss man ein Holzhaus überhaupt streichen?

Ob man ein Holzhaus oder eine Fassade aus dem Naturmaterial regelmäßig streichen muss, hängt vorwiegend von der Verarbeitung ab. Oft ist es erst nach 10 bis 15 Jahren an der Zeit, moderne Holzbauten zu streichen. Manche Holzsorten wie Kiefer und Lärche versiegeln sich im Laufe der Jahre selbst. Dafür sorgt der natürliche Bläuepilz, der sich in den Balken angesiedelt hat und bei älteren Objekten für den leicht silbrigen Farbton sorgt. Noch dazu verändert Holz, das ständig Regen, Wind, Sonne und Temperaturschwankungen ausgesetzt ist, seine ursprüngliche Farbe. Holzpflegeprodukte frischen den Ton wieder auf. Wie oft man ein Holzhaus tatsächlich streichen muss, hängt vom Material und vom Standort ab. Häuser in geschützter Lage benötigen weniger Pflege als Bauten in exponierten Regionen.

Datenschutzinfo