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Immer wieder gelingt es Vermietern, mit einer vergleichsweise kleine Wohnfläche große Mieten zu generieren. Grund dafür ist in der Regel die erhaltene Möblierung, die dem Mieter Kosten spart. Doch in welchen Fällen lohnt es sich, als Vermieter auf ein solches Modell zu setzen? Und wann sind Alternativen gefragt?

Ein zeitloser Einrichtungsstil

Vor allem in den Städten sind möblierte Wohnungen heutzutage in großer Zahl anzutreffen. Immer mehr Mieter zeigen Interesse daran, ein solches Apartment zu bewohnen. Ihr wesentlicher Vorteil ist, dass mit der Unterschrift unter dem Mietvertrag dem sofortigen Einzug nichts mehr im Wege steht. Bis auf die persönlichen Gebrauchsgegenstände verfügt die Wohnung bereits über alle wichtigen Möbel und Accessoires. So ist eine wohnliche Atmosphäre geschaffen worden, die keine weiteren Investitionen des Mieters mehr verlangt.

Dieses Modell funktioniert nur dann reibungslos, wenn der Einrichtungsstil dem gängigen Geschmack entspricht. Verfügen Vermieter über eine Wohnung, in der etwa das Jahrzehnte alte Mobiliar des verstorbenen Mieters enthalten ist, so kann dieser Umstand schwerlich mit einer Mietsteigerung vereinbart werden. Jeder der schon mal versucht hat, gebrauchte Möbel an den Mann zu bringen, weiß, wie schwer es ist. In Zeiten von Ikea und Co., wo neue Möbel billig erstanden werden können, haben nur noch wenige Leute Interesse daran, gebrauchte Möbel zu kaufen. In diesem Fall empfiehlt sich die professionelle Haushaltsauflösung, um die Wohnung nach kurzer Zeit besenrein zu erhalten. Bei so einer Haushaltsauflösung wird der Wert aller in der Wohnung befindlichen Gegenstände gegen die durch die Räumung entstandenen Kosten aufgerechnet, so dass man unter Umständen einen Wertausgleich erhält. Unter raeumungen.at/haushaltsaufloesung-wien/ kann man sich zum Thema Haushaltsauflösung und Wertausgleich informieren. Im Anschluss ist es dann möglich, über eine neue Einrichtung der Wohnung im allgemeinen Stil der Zeit nachzudenken.

Wann gilt eine Wohnung als möbliert?

Es liegt auf der Hand, dass dem Mieter in diesem Fall kein gefüllter Kleiderschrank zur Verfügung gestellt werden muss. Der Begriff der möblierten Wohnung stellt nur sicher, dass zumindest die Hälfte aller Einrichtungsgegenstände bereits in der Wohnung enthalten ist. Typisch sind etwa die folgenden Möbel und Gegenstände:

  • Bett
  • Tische und Stühle
  • Schränke und Kommoden
  • Teppiche
  • Regale
  • Lampen
  • Gardinen

Auch in dieser Kategorie dürften Dinge fehlen, ohne mit der Anzeige klar gegen die Begrifflichkeit zu verstoßen. Ganz und gar ausgeklammert ist in diesem Fall der Hausrat. Es wird davon ausgegangen, dass der neue Mieter einen solchen bereits besitzt und diesen mit in die neue Wohnung einbringen möchte.

Welcher Zuschlag ist legitim?

Natürlich möchten Vermieter darüber hinaus die Gewissheit erlangen, welche Zuschläge nun unter der Einbringung der Möbel möglich sind. Nach einem Urteil eines Landgerichts setzte sich in den vergangen Jahren ein Modell durch, welches auf der folgenden Beispielrechnung beruht:

Zuschlag pro Monat = Neuwert der Möbel/10 Jahre*Anzahl nicht vergangener Jahre*2 Prozent

Wurden 5.000 Euro für den Kauf der Möbel investiert, so ergibt sich daraus für das erste Jahr des Bezugs ein monatlicher Zuschlag von 100 Euro, der als legitim betrachtet werden kann. Im zweiten Jahr des Mietverhältnisses handelt es sich immerhin noch um 90 Euro pro Monat. An dieser Rechnung wird deutlich, dass das aktuelle Modell Vorteile für beide Seiten mit sich bringt. Einerseits verfügt der Mieter über eine hochwertige Ausstattung, ohne dabei die einmaligen hohen Anschaffungskosten selbst tragen zu müssen. Stattdessen reduzieren sich diese in handliche monatliche Raten. Darüber hinaus hat der Vermieter die ersten Kosten zwar zu tragen. Doch wie die Rechnung zeigt, ist es schon innerhalb eines Zeitraums von sechs bis sieben Jahren möglich, diese wieder zu amortisieren. Da die Möbel auch zu diesem Zeitpunkt noch einen gewissen Restwert in sich tragen und der Vermieter weiterhin ihr Eigentümer ist, kann von nun an ein finanzielles Plus erreicht werden. Dies ist selbst dann möglich, wenn hin und wieder Teile der Einrichtung ersetzt werden müssten.

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Der Auswahlprozess beim Kauf neuer Möbel beginnt mit dem Material. Neben preiswerten Einrichtungsgegenständen aus Spanplatten oder Sperrholz stellen die Produkte aus Massivholz eine hochwertige, ernsthafte Alternative dar. Die Anschaffung der Möbel verursacht höhere Kosten, jedoch profitiert der Käufer von mehreren positiven Aspekten. Die Massivholzmöbel ermöglichen ein natürliches Wohnen mit optimalem Raumklima. Hinzu kommt die besondere Ästhetik, die sich aus der Beschaffenheit des verwendeten Materials ergibt. Im weiteren Verlauf folgen Informationen zu den Qualitätsansprüchen und den Vorteilen von „massiven“ Möbelstücken.

Die DIN-Norm 68871 stellt verbindliche Vorgaben für die Kennzeichnungen von Möbeln auf. Die Regelung akzeptiert ausschließlich für Produkte, die in sämtlichen Teilen aus massivem Holz bestehen, die Bezeichnung „Massiv-Holzmöbel“. Lediglich Böden von Schubladen und eine eventuelle Rückwand nimmt die DIN von den strengen Ansprüchen aus. Bei der Herstellung von Massivholz verbindet eine Plattenpresse getrocknete Lamellen dauerhaft zu einer Leimholzplatte. Letztere gilt es abzugrenzen von Spanplatten oder Sperrholz.

Natürliches Verhalten der Massivholzmöbel im Raum

Die durchgehend aus Holz bestehende Konstruktion der Massivmöbel führt zu besonders hochwertigen Produkten, welche die Lebensqualität steigern. Das hängt mit der Zellstruktur des natürlichen und nachwachsenden Rohstoffs zusammen. Massivholzmöbel zeichnen sich durch eine offenporige Oberfläche aus. Dadurch absorbieren die Möbel – vergleichbar mit der Funktion eines Luftfilters – Schadstoffe und sorgen für ein optimales Klima des Raumes. Zugleich besitzen die Massivholzmöbel eine gewachste oder geölte Oberfläche. Das senkt die elektrostatische Aufladung der Möbel erheblich und die Anziehungskraft von Staub nimmt deutlich ab. Damit wirken sich die Produkte aus massivem Holz auf die Wohnhygiene aus.

Massivholz steht für ein natürliches Wohnen, da es die Eigenschaften der Bäume beibehält. In Abhängigkeit von der Temperatur im Raum nimmt das Holz Feuchtigkeit auf oder gibt es an die Umgebung ab. Trocknet beispielsweise die Raumluft aufgrund der Heizung aus, geht vom Holz Wasserdampf aus. Ein ähnliches Verhalten zeigt sich bei Schwankungen der Raumtemperatur. Nimmt die Temperatur sprunghaft ab, gibt das Echtholz Wärme ab. Aufgrund der geringen Wärmeleitfähigkeit von Holz dauert es lange, bis das Material merklich abkühlt. Dadurch ergeben sich weitere positive Effekte von Massivholzmöbeln auf die Wohnqualität beziehungsweise das Raumklima.

Ästhetik und lange Lebensdauer der massiven Möbel

Nicht zuletzt gilt es, die Optik und Ästhetik der Massivholzmöbel zu erwähnen. Von den sichtbaren Maserungen des Holzes geht eine angenehme Wärme und Behaglichkeit aus. Das fördert ebenfalls das persönliche Wohlbefinden im Raum. Während des Gebrauchs zeigt sich die Robustheit und Stabilität der Möbel. Der massive Charakter sorgt für eine lange Lebensdauer der Produkte. Somit bleibt der natürliche Wohneffekt der Massivholzmöbel über Jahre oder Jahrzehnte erhalten.

Die Hersteller setzen bei den unterschiedlichsten Möbeln auf den massiven Rohstoff. Das Spektrum erstreckt sich über Wohn-, Schlaf- und Büromöbel. Dadurch besteht die Möglichkeit, in jedem Zimmer von den vorgestellten positiven Eigenschaften der Massivholzmöbel zu profitieren.

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