Home Tags Posts markiert mit "Bau"

0 80

Um ein Haus zu bauen oder eine Wohnung zu kaufen, benötigen die meisten Bauherren zusätzlich zu ihrem Ersparten eine Immobilien- oder Baufinanzierung. Wir verraten Ihnen, wofür sich ein Immobilienkredit eignet, welche Voraussetzungen notwendig sind und mit welchen Kosten Sie rechnen.

Wofür benötigen Sie einen Immobilien- und Baukredit?

Banken und Kreditinstitute vergeben einen Bau- und Immobilienkredit für:

  • den Kauf eines Grundstücks,
  • die Sanierung oder Renovierung einer Eigentumswohnung oder eines Hauses,
  • den Zu- oder Umbau eines Hauses oder
  • den Neubau eines Ein- oder Mehrfamilienhauses.

Bisweilen eignen sich die Kredite auch zur Umschuldung der laufenden Darlehen auf günstigere Finanzierungsangebote mit niedrigerem Zinssatz.

Welche Voraussetzungen bringen Sie für einen Immobilienkredit mit?

Um einen Kredit für den Bau oder den Kauf eines Hauses abzuschließen, erfüllen Sie verschiedene Voraussetzungen. Diese definiert zum Teil der Gesetzgeber. Zudem folgen Banken und Kreditinstitute eigenen Richtlinien zur Vergabe eines Darlehens. Wichtig ist die Kreditfähigkeit des Antragstellers. Diese ist dann gegeben, wenn der Kreditnehmer volljährig und uneingeschränkt geschäftsfähig ist.

Um eine Immobilienfinanzierung zu bekommen, müssen Sie kreditwürdig sein. Seriöse Banken und andere Finanzdienstleister vergeben Kredite ausschließlich an Personen, die die anfallenden Ratenzahlungen bedienen können. In Österreich fragen die Kreditinstitute dazu beim Kreditschutzverband an, ob beim Kunden Inkassoeinträge oder Insolvenzen vorlagen. Erweist sich dieser als kreditwürdig, prüft die Bank im Anschluss die regelmäßigen Einnahmen.

Wie überzeugen Sie die Bank davon, dass Sie kreditwürdig sind?

Um einen guten finanziellen Eindruck bei der Bank zu hinterlassen, stellen Sie dieser viele Informationen zur Verfügung, die für die Vergabe eines Kredites sprechen. Dazu zählt neben den Einkommensnachweisen ein lückenloser Lebenslauf. Weisen Sie nach, dass sich Ihr Girokonto im Plus befindet. Zusätzliche Sicherheiten, darunter:

  • Grundstücke,
  • eine Lebensversicherung,
  • andere Immobilien oder
  • ein Sparkonto

wirken sich positiv auf die Entscheidung aus. Mitunter fragen die Mitarbeiter auch nach Ihren privaten Lebensumständen. Dabei ist Ihnen vor allem wichtig, ob Sie Kinder haben oder verheiratet sind.

Wie beantragen Sie einen Immobilienkredit?

Um einen Kredit für den Bau oder den Kauf einer Immobilie bei einer Bank zu bekommen, legen Sie dieser einen Finanzierungsplan vor. Dieser beinhaltet eine Kostenaufstellung für das Bauvorhaben oder die Kaufsumme des jeweiligen Objektes. Dabei spielt auch der Anteil Ihres Eigen- oder Fremdkapitals eine Rolle. Zudem benötigt das Kreditinstitut Kopien Ihrer Einkünfte der letzten drei Monate und Ihres Lichtbildausweises sowie einen Eigenmittelnachweis. Je nach Art der zu erwerbenden Immobilie kommen weitere Unterlagen hinzu, darunter:

  • Kaufvertrag,
  • Kaufvertragsentwurf,
  • genehmigte Einreichpläne mit Kostenvoranschlägen und Lageplan sowie
  • ein Grundbuchauszug.

Mit welchen Kosten rechnen Sie beim Baukredit?

Um die Kosten für die Tilgung des Kredites gering zu halten und sich nicht unnötig zu verschulden, raten Finanzexperten dazu, mindestens 20 Prozent der Gesamtsumme als Eigenmittel bereitzustellen. Dadurch sinkt der Zinssatz. Viele Kreditnehmer lassen dabei die anfallenden Nebenkosten außer Acht. Zu diesen gehören die Gebühren für den Makler, den Notar und den Grundbucheintrag. Die Höhe der Kosten entspricht etwa zehn Prozent der Kreditsumme.

Um die Finanzierungssumme zu berechnen, stellen die Mitarbeiter der Bank Einnahmen und Ausgaben gegenüber. Der sich daraus ergebende Wert gibt Ihnen einen Anhaltspunkt dazu, wie hoch die monatliche Rate ausfällt. Allerdings sollten Sie den Betrag nicht zu knapp kalkulieren, um im Notfall ausreichend Geld für unvorhergesehene Ausgaben zu haben.

Wie finden Sie den passenden Baukredit?

Mit dem Kredit-Rechner zur Baufinanzierung der Miracl GmbH aus Wien berechnen Sie bequem die Finanzierung Ihres neuen Eigenheims. Dazu legen Sie den Kreditbetrag fest, stellen die gewünschte Laufzeit ein und wählen aus einem fixem oder einem variablen Zinssatz. Mit dem Rechner verschaffen Sie sich einen ersten Überblick darüber, wie viel Kredit Sie sich leisten können. Im Anschluss vergleichen unabhängige Finanzexperten bei Bedarf die tagesaktuellen Konditionen Ihrer Hausbank mit über 100 Kreditgebern in Österreich. Die Mitarbeiter helfen Ihnen, das passende Bau- oder Immobiliendarlehen zu finden. Sie gehen mit Ihnen die Formalien durch und wickeln den Vertrag bei Ihrer gewünschten Bank ab.

Fazit: Vor dem Abschluss der Baufinanzierung beraten lassen

Ein Immobilienkredit läuft über viele Jahre. Damit finanzieren Sie den Bau Ihres Hauses oder den Kauf des Eigenheims. Um einen Baukredit mit günstigen Konditionen und niedrigem Zinssatz zu finden, helfen Ihnen unabhängige Finanzexperten. Diese stehen Ihnen bei allen Fragen beratend zur Seite.

    0 1116

    Beim Hausbau fällt Altmetall an. Das ist unvermeidbar und nimmt viel Platz weg. Österreicher geben ihr Altmetall zur Sperrmüllsammlung oder bringen es zum Altstoffsammelzentrum. Bares Geld bekommt, wer sein Altmetall an einen Schrotthandel oder Entsorgungsbetrieb verkauft. Die aktuellen Preise richten sich nach denen der Rohstoffbörse.

    Was gehört zum Altmetall?

    • Zink: Zur Wiedergewinnung ist kein Downcycling nötig. Deshalb lässt sich Zink als Altmetall gut verkaufen. Fenstergriffe und Scharniere enthalten beispielsweise dieses Altmetall. Ist es von Verunreinigungen befreit, erzielen Verkäufer einen höheren Preis.
    • Messing: Die aus Kupfer und Zink bestehende Legierung ist durch ihre Formbarkeit problemlos zu recyceln. Die Einsatzgebiete von Messing sind Beschläge, Scharniere, Armaturen oder Rohre. Händler kaufen Messingspäne, -drähte und blankes Messing an.
    • Blei: Das giftige Schwermetall mit umweltschädlichen Eigenschaften verliert an Bedeutung. Beim Neubau eines Hauses fällt kein Bleischrott mehr an. In der Vergangenheit verwendeten es Hausbauer häufig. Wer ein Haus umbaut, kommt mit Bleischrott in Kontakt.
    • Aluminium: Der Abbau des Rohstoffs Bauxit zerstört die Umwelt und benötigt viel Energie. Deshalb ist Aluminium als Recyclingmaterial gefragt. Sein Einsatz auf dem Bau erfolgt zum Beispiel bei Dächern, Fenstern, Türen oder Griffen. Auch anfallende Späne eignen sich zum Verkauf. Aluminium ist in mehrere Schrottarten unterteilt.
    • Kupfer: Aufgrund des gestiegenen Rohstoffpreises ist Kupferschrott derzeit gefragt. Um einen guten Preis zu erzielen, ist die Kupferqualität von Bedeutung. Kupferschrott mit einem Kupferanteil von 95 Prozent oder mehr, der frei von Verunreinigungen ist, bringt das meiste Geld ein. Er fällt auf Baustellen in Form von Kabelresten und Rohrresten an. Enthalten ist Kupfer wegen seiner guten Leitfähigkeit in Schaltkreisen. Rohrleitungen, Wasserhähne und Heizungsanlagen bestehen häufig aus Kupfer.
    • Zinn: Das Schwermetall findet der Hausbauer in Korrosionsschutzschichten und Bedachungen sowie als Lötzinn zum Verbinden von Kupferrohren und elektrischen Leitungen vor. Die Weiterverwendung erfolgt durch Einschmelzen und Abgießen. Bronze, eine Legierung aus Kupfer und Zinn, ist zum Beispiel in Armaturen enthalten.
    • Stahl: Stahl lässt sich ohne Qualitätsverlust beliebig oft wiederverwenden. Daher ist Stahl der am häufigsten recycelte Stoff weltweit. Er besteht zu 87 bis 99 Prozent aus Eisen. Stahl besitzt die Eigenschaften von Eisen, zählt aber aufgrund nichtmetallischer Elemente nicht zu den Metallen. Häuser in Stahlleichtbauweise schonen durch den recyclebaren Baustoff die Umwelt. Sie ermöglichen offene Raumkonzepte, da die Last auf den Stahlträgern ruht.

    Edelmetalle wie Gold und Silber sowie weitere Legierungen zählen zu den Altmetallen. Beim Hausbau sind sie weniger von Bedeutung.

    Wo lässt sich Altmetall verkaufen?

    Schrotthändler und Entsorgungsbetriebe kaufen in Österreich Altmetall an. Verkäufer haben die Möglichkeit, kleinere Mengen per Post zu senden. Größere Mengen gelangen per Spedition oder durch Selbstabgabe an den Abnehmer. Manche bieten bei wertvollen Stoffen Abholung an. Wer sein Altmetall verkaufen möchte, erzielt derzeit mit Zinn, Kupfer und Hartmetall die besten Preise.

    Was passiert mit dem Altmetall?

    Durch den wachsenden Trend zur Nachhaltigkeit und steigende Rohstoffpreise gewinnt die Wiederverwertung von Altmetall an Bedeutung. Da sich Altmetall ohne großen Aufwand recyceln lässt, liegt die Wiedergewinnungsquote bei über 60 Prozent. Bei Sondermetallen wie zum Beispiel Zinn sind es in Österreich sogar 75 Prozent.

    Nachdem der Schrotthändler das Altmetall sortiert und gereinigt hat, ermittelt er das Gewicht der Materialien. Je nach Tagespreis erhält der Verkäufer seinen Anteil. Der Tagespreis ist abhängig von Angebot und Nachfrage. Der Schrotthändler zerkleinert die Materialien und verkauft sie weiter. Hüttenwerke schmelzen das Altmetall ein und verarbeiten es zu neuen Produkten weiter.

    Zunehmende Rohstoffknappheit in den Industriestaaten, Klimawandel und steigende Rohstoffpreise tragen zur wachsenden Bedeutung von Recycling bei. Durch den Einsatz von Sekundärrohstoffen spart Österreich jährlich Millionen Tonnen an Kohlendioxid. Wer sein Altmetall an einen Händler verkauft, bewahrt die Umwelt vor Schäden und füllt seinen Geldbeutel. Sortierter und gereinigter Schrott ist wertvoller, da dies die Weiterverarbeitung erleichtert.