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Um ein Haus zu bauen oder eine Wohnung zu kaufen, benötigen die meisten Bauherren zusätzlich zu ihrem Ersparten eine Immobilien- oder Baufinanzierung. Wir verraten Ihnen, wofür sich ein Immobilienkredit eignet, welche Voraussetzungen notwendig sind und mit welchen Kosten Sie rechnen.

Wofür benötigen Sie einen Immobilien- und Baukredit?

Banken und Kreditinstitute vergeben einen Bau- und Immobilienkredit für:

  • den Kauf eines Grundstücks,
  • die Sanierung oder Renovierung einer Eigentumswohnung oder eines Hauses,
  • den Zu- oder Umbau eines Hauses oder
  • den Neubau eines Ein- oder Mehrfamilienhauses.

Bisweilen eignen sich die Kredite auch zur Umschuldung der laufenden Darlehen auf günstigere Finanzierungsangebote mit niedrigerem Zinssatz.

Welche Voraussetzungen bringen Sie für einen Immobilienkredit mit?

Um einen Kredit für den Bau oder den Kauf eines Hauses abzuschließen, erfüllen Sie verschiedene Voraussetzungen. Diese definiert zum Teil der Gesetzgeber. Zudem folgen Banken und Kreditinstitute eigenen Richtlinien zur Vergabe eines Darlehens. Wichtig ist die Kreditfähigkeit des Antragstellers. Diese ist dann gegeben, wenn der Kreditnehmer volljährig und uneingeschränkt geschäftsfähig ist.

Um eine Immobilienfinanzierung zu bekommen, müssen Sie kreditwürdig sein. Seriöse Banken und andere Finanzdienstleister vergeben Kredite ausschließlich an Personen, die die anfallenden Ratenzahlungen bedienen können. In Österreich fragen die Kreditinstitute dazu beim Kreditschutzverband an, ob beim Kunden Inkassoeinträge oder Insolvenzen vorlagen. Erweist sich dieser als kreditwürdig, prüft die Bank im Anschluss die regelmäßigen Einnahmen.

Wie überzeugen Sie die Bank davon, dass Sie kreditwürdig sind?

Um einen guten finanziellen Eindruck bei der Bank zu hinterlassen, stellen Sie dieser viele Informationen zur Verfügung, die für die Vergabe eines Kredites sprechen. Dazu zählt neben den Einkommensnachweisen ein lückenloser Lebenslauf. Weisen Sie nach, dass sich Ihr Girokonto im Plus befindet. Zusätzliche Sicherheiten, darunter:

  • Grundstücke,
  • eine Lebensversicherung,
  • andere Immobilien oder
  • ein Sparkonto

wirken sich positiv auf die Entscheidung aus. Mitunter fragen die Mitarbeiter auch nach Ihren privaten Lebensumständen. Dabei ist Ihnen vor allem wichtig, ob Sie Kinder haben oder verheiratet sind.

Wie beantragen Sie einen Immobilienkredit?

Um einen Kredit für den Bau oder den Kauf einer Immobilie bei einer Bank zu bekommen, legen Sie dieser einen Finanzierungsplan vor. Dieser beinhaltet eine Kostenaufstellung für das Bauvorhaben oder die Kaufsumme des jeweiligen Objektes. Dabei spielt auch der Anteil Ihres Eigen- oder Fremdkapitals eine Rolle. Zudem benötigt das Kreditinstitut Kopien Ihrer Einkünfte der letzten drei Monate und Ihres Lichtbildausweises sowie einen Eigenmittelnachweis. Je nach Art der zu erwerbenden Immobilie kommen weitere Unterlagen hinzu, darunter:

  • Kaufvertrag,
  • Kaufvertragsentwurf,
  • genehmigte Einreichpläne mit Kostenvoranschlägen und Lageplan sowie
  • ein Grundbuchauszug.

Mit welchen Kosten rechnen Sie beim Baukredit?

Um die Kosten für die Tilgung des Kredites gering zu halten und sich nicht unnötig zu verschulden, raten Finanzexperten dazu, mindestens 20 Prozent der Gesamtsumme als Eigenmittel bereitzustellen. Dadurch sinkt der Zinssatz. Viele Kreditnehmer lassen dabei die anfallenden Nebenkosten außer Acht. Zu diesen gehören die Gebühren für den Makler, den Notar und den Grundbucheintrag. Die Höhe der Kosten entspricht etwa zehn Prozent der Kreditsumme.

Um die Finanzierungssumme zu berechnen, stellen die Mitarbeiter der Bank Einnahmen und Ausgaben gegenüber. Der sich daraus ergebende Wert gibt Ihnen einen Anhaltspunkt dazu, wie hoch die monatliche Rate ausfällt. Allerdings sollten Sie den Betrag nicht zu knapp kalkulieren, um im Notfall ausreichend Geld für unvorhergesehene Ausgaben zu haben.

Wie finden Sie den passenden Baukredit?

Mit dem Kredit-Rechner zur Baufinanzierung der Miracl GmbH aus Wien berechnen Sie bequem die Finanzierung Ihres neuen Eigenheims. Dazu legen Sie den Kreditbetrag fest, stellen die gewünschte Laufzeit ein und wählen aus einem fixem oder einem variablen Zinssatz. Mit dem Rechner verschaffen Sie sich einen ersten Überblick darüber, wie viel Kredit Sie sich leisten können. Im Anschluss vergleichen unabhängige Finanzexperten bei Bedarf die tagesaktuellen Konditionen Ihrer Hausbank mit über 100 Kreditgebern in Österreich. Die Mitarbeiter helfen Ihnen, das passende Bau- oder Immobiliendarlehen zu finden. Sie gehen mit Ihnen die Formalien durch und wickeln den Vertrag bei Ihrer gewünschten Bank ab.

Fazit: Vor dem Abschluss der Baufinanzierung beraten lassen

Ein Immobilienkredit läuft über viele Jahre. Damit finanzieren Sie den Bau Ihres Hauses oder den Kauf des Eigenheims. Um einen Baukredit mit günstigen Konditionen und niedrigem Zinssatz zu finden, helfen Ihnen unabhängige Finanzexperten. Diese stehen Ihnen bei allen Fragen beratend zur Seite.

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Holz ist das traditionellste Naturmaterial, das als Bodenbelag verwendet wird. Es sieht nicht nur gut aus, sondern fühlt sich auch gut an. Kurz gesagt barfuß über einen Holzboden zu gehen ist ein wirklich außergewöhnliches Gefühl, das für angenehme Häuslichkeit sorgt. Aber nicht nur deswegen ist es ein beliebtes Material bei der Herstellung von Bodenbelägen, es ist nämlich auch perfekt schalldämmend, hat ausgezeichnete isolierende Eigenschaften und wenn es gut gepflegt wird, bietet es eine lange Lebensdauer. Wie wählt man den richtigen Bodentyp?

Zuerst sollte sich die ganze Familie zusammensetzen und darüber nachdenken, wie stark der Boden beansprucht wird. In einer Wohnung wird der Bodenbelag oft minimal beansprucht, schlechter sieht es für Böden in Familienhäusern aus. Viel öfter werden verschiedenste Materialien durch das Haus getragen, die Bewohner laufen oft mit Schuhen vom Garten ins Haus und im Sommer geht man sehr oft barfuß vom Garten ins Haus und wieder zurück. Daher verwundert es nicht, dass oft kleine Verunreinigungen ins Haus getragen werden, wie kleine Steinchen, Matsch oder Staub. Deshalb sollte der Holzboden im Haus widerstandsfähiger sein.

Typen von Holzböden

Im Moment, in dem Sie sich für Holz entscheiden, stellt sich die Frage, welchen Typ Sie wählen sollten. Sehen wir uns die beliebtesten an und denken wir über die Verwendung nach.

Holzparkett

Es handelt sich nicht um die günstigste Variante, weil Sie mit einer sehr arbeitsintensiven und länger dauernden Verlegung rechnen müssen. Es gibt zweischichtige und dreischichtige Varianten. Wenn Sie eine Fußbodenheizung zu Hause haben, ist die dünnere zweischichtige Variante die bessere Wahl, die mit Nut und Feder verklebt wird. Dreischichtige Parkettböden können als Schiffboden verlegt werden, aufgrund ihrer Stärke eigenen sie sich nicht für Fußbodenheizungen.

Traditionelle Holzböden aus Brettern

Wenn Sie ein traditionelles massives Design vorziehen, sind klassische Nut- und Federbretter die beste Wahl, diese lassen sich ziemlich leicht, schnell und intuitiv verlegen. Wenn Sie über einen solchen Boden gehen, haben Sie das Gefühl, dass Sie über ordentliches Holz schreiten. Der größte Vorteil eines solchen Bodens ist, dass er öfter komplett renoviert werden kann. Ein großes Sortiment an Nut- und Federbrettern bietet die Firma Topholz in ihrem E-Shop an.

Furnierte Holzböden

Sie sehen der vorangegangenen Variante ähnlich, die tragende Schicht ist jedoch nur mit dünnem Furnier versehen, daher kann ein beschädigter Bodenbelag praktisch nicht repariert werden. Auf der anderen Seite kann diese Variante einfach mit Fußbodenheizungen kombiniert werden. Sie können den Bodenbelag verkleben oder als Schiffboden verlegen.

Welches Holz?

Wenn Sie sich für Ihre Wohnung oder Ihr Haus für einen Holzboden entschieden haben, wartet noch eine weitere wichtige Entscheidung auf Sie, nämlich für welches Holz Sie sich entscheiden sollen? Wichtig ist, dass in Räumen, in denen sich größere Menschenmengen bewegen und mehr Betrieb herrscht, kein weiches Holz, wie zum Beispiel Kiefer verwendet werden sollte. Empfohlen werden im Gegenteil, Eiche, Buche, Akazie und insbesondere verschiedene exotische Holzarten.

In der letzten Zeit herrscht unter Architekten und Baumeistern die Meinung vor, dass es logischer, umweltfreundlicher und allgemein besser ist eher lokale Holzarten zu verwenden. Es bieten sich vor allem zwei sehr hochwertige Alternativen für exotisches Holz an, nämlich die Sibirische Lärche und die Nordische Fichte, die aus Skandinavien stammt. Beide eignen sich nicht nur für Holzböden in Innenräumen, sondern sie werden auch von Gartenarchitekten als Material für Außenterrassen und Wege verwendet. Auch trotz ihrer ziemlich hohen Qualität sind beide diese Holzarten finanziell erschwinglich.

Eigenschaften des Holzbodens

Wenn Sie sich noch nicht entschieden haben, ob ein Holzboden die richtige Wahl für Sie ist, sollten Sie noch über nachfolgende Argumente nachdenken. Die wärme- und schallisolierenden Eigenschaften von Holzböden sind nicht zu ersetzen, weshalb sie schon seit Jahrhunderten verwendet werden. Holz muss zwar regelmäßig gepflegt werden, wenn es jedoch beschädigt wird, lassen sich insbesondere klassische Nut- und Federbretter sehr gut reparieren. Räume mit Holzböden haben in der Regel viel bessere akustische Eigenschaften und wirken natürlich. Ein zusätzlicher Bonus ist dann die Nachhaltigkeit dieses Materials und die mögliche Wiederverwertung.

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Nichts ist schöner als Fliegen. Diesem Satz würde quasi jeder von uns zu stimmen. Das Gefühl von Schwerelosigkeit und das kleine Kitzeln im Bauch. Aber braucht man dafür einen teuren Flug oder muss viel Geld fürs Paragleiten ausgeben? Nein, denn es geht so einfach im eigenen Garten. Immer häufiger finden wir Trampoline den heimischen Gärten und die Beliebtheit nimmt stetig zu. Einmal in ein gutes Trampolin investiert, hält der Spaß und die Freude über Jahre an. Das Trampolin ist inzwischen auch nicht mehr ausschließlich eine Kinderattraktion.

Immer mehr Erwachsene sehen die positiven Aspekte vom Trampolinspringen, denn davon gibt es viele.

Gründe für den Kauf eines Trampolins

Nicht nur der Spaß steht hier an ganz oberster Stelle, auch der gesundheitliche Aspekt darf nicht missachtet werden. Trampolinspringen ist ein effektives Ganzkörpertraining an der frischen Luft und verbrennt in kürzester Zeit viele Kalorien.

Allein 10 Minuten Springen reichen schon aus, um von den positiven Aspekten zu profitieren. Zudem ist das Springen schonend für Gelenke, Sehnen und Muskeln. Durch das Federtuch hält sich die Belastung in Grenzen. Gerade aus diesen Gründen sollte man sich ein rundes oder auch rechteckige Trampolin kaufen.

Schlichtes Design – passend für jeden Garten

Häufig schrecken Käufer vor den Kauf eines Trampolins zurück, da das klassische Design abschreckt. Wenn wir an ein Trampolin denken, kommt uns häufig der Klassiker auf einem wuchtigen Metallgestell in den Sinn. Es geht aber auch viel schlichter und geschmackvoller.

Wenn Sie nicht Ihr Gartendesign durch ein Trampolin beeinflussen lassen wollen, sollten Sie ein Bodentrampolin kaufen. Dieses ist im Boden integriert und somit auf gleicher Höhe, wie der Boden. Es fällt weniger auf und man kann durch ein schlichtes Design des Fallschutzes das Trampolin gut in den Garten integrieren. Zum Beispiel ist die Wahl eines grünen Fallschutzes empfehlenswert, denn dieses lässt das Bodentrampolin mit dem Rasen verschmelzen.

Überzeugen Sie sich selbst und wagen Sie den Sprung.

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Ein Umzug ist selten ein leichtes Unterfangen und will gut überlegt sein. Nicht alle Menschen haben nur so wenige Habseligkeiten, dass es schnell und mit einem Mal von A nach B gehen kann. Darum ist es wichtig, zu überlegen, ob man das Landleben oder die Großstadt als Wohnort vorzieht. Was sind Vor- und Nachteile bezüglich eines Lebens in der Metropole?

Vorteile

Die Nähe zum Leben für junge Menschen

Ein Umzug in Wien, Berlin, Köln oder in andere pulsierende Großstädte kann durchaus seine Vorteile haben. Junge Menschen wollen häufig in die Stadt, um etwas zu erleben. Die ernsten Dinge des Lebens wie studieren, Praktika machen oder in einem tollen Job arbeiten, können in der Stadt oft wesentlich einfacher sein. Auch Freizeitaktivitäten wie in Clubs zu gehen, Konzerte zu besuchen, sind meist reibungsloser zu erledigen.
Wenn junge Menschen noch keinen Führerschein oder kein Geld für ein Auto haben, können sie öffentliche Verkehrsmittel nehmen. Schließlich gibt es in Großstädten überall Haltestellen.

Ein leichterer Alltag für Ältere

Auch für ältere Menschen, die manchmal aus gesundheitlichen Gründen weniger unterwegs sein können, kann sich der Umzug in die Großstadt lohnen. Der Weg zu alltäglichen Dingen wie dem Supermarkt, zum Arzt oder ähnlichem ist wegen der Nähe zu allem meist schneller erledigt als auf dem Land.
Wie bei den jungen Menschen kann auch das Autofahren eine entscheidende Rolle spielen. Für viele Seniorinnen und Senioren wird es stetig unmöglicher, ein Fahrzeug zu bedienen. Auch für sie können die öffentlichen Verkehrsmittel somit deutlich den Alltag erleichtern. Zwar gibt es meist auch auf dem Land Bus- und Bahnverbindungen, aber die Stationen liegen oft wesentlich weiter auseinander als in großen Städten.
Ist man als alter Mensch irgendwann so krank, dass man selbst nicht mehr verreisen kann, lohnt die Nähe zu Bahnhöfen oder Flughäfen doppelt. Je besser die Verkehrsanbindung, desto einfacher kann man von Freunden und Familie besucht werden, egal, von wo aus der Welt sie kommen.

Stadt und Land zugleich

Es gibt auch Stadtteile oder Vororte von Städten, die eine dörfliche Atmosphäre haben. Dennoch gibt es gute Verkehrsanbindungen zur Innenstadt. Alles, was man braucht, wie Supermärkte, Ärzte und Krankenhäuser, Gotteshäuser oder ähnliches, aber auch Flughäfen und Bahnhöfe sind leicht erreichbar. Aber dennoch gibt es viel mehr grün als im direkten Stadtzentrum. Eine Idee, die beide Welten vereinen kann.

Nachteile

Lärm

Straßenverkehr und Fluglärm oder Menschenmengen stören oft, das kann niemand leugnen. Möchte man seine Ruhe zum Arbeiten oder Entspannen haben, kann so ein Geräuschpegel extrem belästigen. Aber auch, wenn man jahrzehntelang gearbeitet hat und nun endlich die eigene Rente genießen möchte, muss die Lautstärke nicht sein. Dafür kann das Landleben ein großer Vorteil sein.

Natur

Der Mensch braucht Natur, um runterzukommen. Wenn man aus dem Fenster blickt und schöne Landschaften und Umgebungen sieht, kann das eine herrliche Sache sein, die ein Gefühl von zu Hause erweckt. In Großstädten gibt es oft nur vereinzelt Natur. Da fällt es schwer, mal abzuschalten.

Zu viel, zu intensiv

Der schnelllebige Alltag der Großstadt und zu viel wahrzunehmen kann überfordern. Ständig ist was los, es ist zu laut, zu hell, zu intensiv. Das kann in einer ständigen Reizüberflutung enden.

Wohnung finden

Oft gestaltet sich ein Umzug nach Wien, Köln, München oder in andere Großstädte als schwieriger als erahnt. Eine gute Wohnung zu finden, ist nicht so leicht. Selbst wenn man etwas Passendes findet: Die Mietpreise werden heutzutage auch nicht niedriger. Es wird immer schwieriger, bezahlbaren Wohnraum zu finden

Fazit

Ein Umzug nach Wien, Hamburg, Köln, Berlin oder in andere Großstädte hat also seine positiven und negativen Seiten. Aber dennoch kann das Stadtleben schön sein. Und letztendlich kann man es sich ja doch wieder anders überlegen.

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    Die öffentliche Hand vergibt jährlich Aufträge in Milliardenhöhe. Dabei geht es häufig um komplexe Bauvorhaben aber auch um die Beschaffung von Dienstleistungen oder Büromaterial. An den öffentlichen Ausschreibungen können nicht nur große Unternehmen teilnehmen. Grundsätzlich stehen sie allen privaten Unternehmen offen. Größe und Branche spielen keine Rolle. Kleine Unternehmen lassen zu Recht Vorsicht walten, wenn es um große Aufträge geht. Zum einen konkurrieren sie mit großen Unternehmen. Zum anderen können große Bauvorhaben ein erhebliches Risiko für das ausführende Unternehmen bergen. Damit auch die kleinen Unternehmen eine Chance auf entsprechende Aufträge haben, teilen die Auftraggeber Großaufträge häufig in kleinere Abschnitte, sogenannte Lose, auf. Manchmal kann es sich lohnen, sich auch als Kleinunternehmer auf ein solches Los zu bewerben.

    Ausschreibungen von Kommunen

    Abbildung 2: Wenn Kommunen ein Jugendzentrum bauen wollen, ist das ein Auftrag, der auch für Kleinunternehmer interessant ist.

    Was für Kleinunternehmer interessant ist, sind die öffentlichen Ausschreibungen von Kommunen oder anderen Trägern, die lokal tätig sind. Denn Gemeinden oder Schulen haben häufig Aufträge, die auch kleinere Unternehmen bewältigen können. Zudem sind die Träger meist daran interessiert, die Aufträge in der Region zu vergeben. Zudem sind die kleineren Aufträge für die großen Unternehmen nicht so lukrativ, weshalb sich nicht so viele auf diese Ausschreibungen bewerben. Kleinunternehmer, die sich auf große Projekte bewerben, sollten immer ihre Liquidität im Hinterkopf behalten. Mit einem Großprojekt können sie sich leicht finanziell übernehmen. Passende öffentliche Ausschreibungen für Kärnten und andere Bundesländer finden Kleinunternehmer hier.

    Wie funktionieren öffentliche Ausschreibungsverfahren?

    Wenn es um öffentliche Aufträge geht, müssen die Auftraggeber die Arbeiten öffentlich bekannt machen. Es ist ihnen nicht möglich, einen Auftrag direkt an ein Unternehmen zu vergeben. Damit will der Gesetzgeber gewährleisten, dass niemand bevorzugt oder benachteiligt wird. Die Chancen, den Auftrag am Ende zu bekommen, sollen gleich sein für alle Bewerber. Bei diesen Verfahren unterschreitet das Auftragsvolumen einen bestimmten Wert. Auf den verschiedenen Verwaltungsebenen sind die Wertgrenzen unterschiedlich hoch. Am besten ist es, bei den Wertgrenzen einfach die potenziellen Auftraggeber direkt zu fragen. Eine Google-Suche mit den entsprechenden Begriffen „öffentlich Ausschreibung“ und „Wertgrenze“ kann ebenfalls passende Ergebnisse zutage fördern.

    Was ist die beschränkte Ausschreibung?

    Ist eine Ausschreibung beschränkt, erhalten mindestens drei Unternehmen, die für die Durchführung der Arbeiten geeignet sind, Ausschreibungsunterlagen zugesandt. Dieses Verfahren kommt vor allem dann zum Einsatz, wenn sich auf eine öffentliche Ausschreibung niemand gemeldet hat oder wenn die Arbeiten besonders dringend sind.

    Was ist die freihändige Vergabe?

    Für die freihändige Vergabe gibt es keine besonderen Vorschriften. Die Vertragspartner verhandeln die Auftragsinhalte selbst. Sie kommt meist aus den gleichen Gründen wie die beschränkte Ausschreibung zum Tragen. Manchmal kommt auch nur ein ganz bestimmtes Unternehmen für einen Auftrag infrage. Dann ist ebenfalls die freihändige Vergabe das richtige Verfahren, um einen Auftragnehmer zu finden.

    Wann ist eine europaweite Ausschreibung erforderlich?

    Wenn ein Auftrag ein bestimmtes Auftragsvolumen, den sogenannten Schwellenwert, überschreitet, ist eine europaweite Ausschreibung vorgeschrieben. Dann haben es die verschiedenen Bewerber mit mehr Wettbewerbern zu tun.

    Die WKO als Ansprechpartner

    Abbildung 3: Wichtig ist, dass Unternehmen sich bei einer öffentlichen Ausschreibung, dass die Unternehmen sich nicht übernehmen

    Bei Wirtschaftskammer gibt es Auftragsberatungsstellen, die Unternehmen kostenlos zur Seite stehen, wenn sie an öffentlichen Ausschreibungen teilnehmen möchten. Die Kammern führen Unternehmensdatenbanken. Dort informieren sich öffentliche Auftraggeber sehr häufig, um zu erfahren, welche Unternehmen bestimmte Leistungen anbieten. Wenn ein Unternehmen sich an der beschränkten oder freihändigen Auftragsvergabe beteiligen möchte, ist ein Eintrag in dieser Datenbank sehr hilfreich.

    Private Ausschreibungen – wenn private Auftraggeber Handwerker suchen

    Öffentliche Auftraggeber sind an das Vergaberecht gebunden, weil sie die Arbeiten mit öffentlichen Mitteln bezahlen. Für private Auftraggeber gelten diese Bestimmungen nicht. Sie können deshalb selbst festlegen, nach welchen Kriterien sie ihre Vertragspartner auswählen. Grundsätzlich darf jeder Haushalt, jede Privatperson und auch privatrechtliche Personenvereinigungen einen privaten Auftrag veröffentlichen, wenn sie beispielsweise ihre Fassade dämmen wollen. Der Zuschlag erfolgt nach den eigenen Kriterien.

    Tipps, um öffentliche Aufträge zu bekommen

    Die Unternehmen sind selbst in der Verantwortung, sich Informationen zu öffentlichen Aufträgen zu beschaffen. Eine zentrale Stelle für die Vergabe von öffentlichen Aufträgen gibt es nicht. Im Internet gibt es die Möglichkeit auf verschiedenen Portalen und in wichtigen Datenbanken nach öffentlichen Ausschreibungen zu suchen.

    Dort gibt es nicht nur Informationen, sondern auch sehr genaue Anweisungen, was bei den einzelnen Ausschreibungen zu tun ist. Wenn es dort keine geeigneten Ausschreibungen gibt, können Unternehmen sich an die Beratungsstellen der Wirtschaftskammern wenden.

    Wer fündig geworden ist und eine interessante Ausschreibung gefunden hat, nimmt am besten zunächst Kontakt mit der Vergabestelle auf. Dort gibt es Informationen, was genau als Nächstes zu tun ist, um sich als Auftragnehmer für diesen Auftrag zu registrieren. Meistens ist es notwendig, das Unternehmen persönlich oder schriftlich vorzustellen.

    Bei öffentlichen Aufträgen sind oft sehr strikte Vergaberichtlinien einzuhalten. Dabei gilt es auch ein paar Ausschlusskriterien zu beachten, beispielsweise führen folgende Sachverhalte regelmäßig zum Ausschluss:

    • eine verspätete Angebotsabgabe
    • keine persönliche Unterschrift und damit mangelnde Rechtsverbindlichkeit.
    • Angebotsabgabe ist nicht in einem verschlossenen Umschlag erfolgt.
    • Das Angebot ist fehlerhaft oder nicht ganz vollständig, es fehlen beispielsweise Preise oder eine genaue Beschreibung der Leistung und noch einiges mehr.

    Unternehmen, die sich an Ausschreibungen beteiligen, müssen sowohl fachlich als auch wirtschaftlich dazu in der Lage sein, einen Auftrag zu bewältigen.

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    Ein Haus zu kaufen ist wie ein interessantes Spiel. Sie müssen die Regeln kennen und sich vorbereiten, bevor Sie in das Spiel einsteigen. Dann gilt es es, sich durch die Herausforderungen zu manövrieren, um den Sieg zu erringen, der in unserem Fall ein Haus ist.

    Um im Jahr 2021 zu gewinnen, müssen Sie wissen, welche Voraussetzungen Sie erfüllen müssen und sich darauf vorbereiten, mit anderen Käufern auf einem umkämpften Immobilienmarkt zu konkurrieren.

    Hier erfahren Sie, wie ein Hauskauf im Jahr 2021 aussieht und wie Sie sich darauf vorbereiten können.

    Entscheiden Sie, ob Sie bereit sind, ein Haus zu kaufen

    Ein Haus zu kaufen ist eine große Verpflichtung. Bevor Sie sich nach Immobilien umsehen oder Hypothekenoptionen vergleichen, müssen Sie sich vergewissern, dass Sie bereit sind, Hausbesitzer zu werden.

    Schauen wir uns einige der Faktoren an, die Kreditgeber und Hausbesitzer gleichermaßen berücksichtigen sollten.

    Der Wunsch, an einem Ort zu leben

    Eine Hypothek kann eine sehr lange Verpflichtung darstellen. Auch wenn Sie nicht während der gesamten Laufzeit der Hypothek in Ihrem Haus wohnen müssen, ist es dennoch eine wichtige Entscheidung. Wenn Sie ein Haus besitzen, ist es schwieriger, umzuziehen. Wenn Sie nicht gerade eine Zweitwohnung kaufen, müssen Sie möglicherweise erst Ihre aktuelle Wohnung verkaufen, was einige Zeit dauern kann.

    Entscheiden Sie, ob Sie bereit sind, zumindest noch ein paar Jahre in Ihrer jetzigen Gegend zu leben. Berücksichtigen Sie Ihre beruflichen Ziele, Ihre familiären Verpflichtungen und vieles mehr. Jeder dieser Faktoren wird eine wichtige Rolle dabei spielen, welche Art von Haus Sie kaufen und wo Sie Ihren Hauptwohnsitz einrichten.

    Der richtige Zeitpunkt

    Die Entscheidung, ob es ein guter Zeitpunkt für den Kauf eines Hauses ist oder nicht, hängt von einer Vielzahl persönlicher Faktoren (wie z.B. der finanziellen Bereitschaft und den Lebensstilpräferenzen) und den Marktbedingungen (wie z.B. der wirtschaftlichen Lage und den aktuellen Hypothekenzinsen) ab.

    Letztendlich hängt der richtige Zeitpunkt für den Kauf eines Hauses von Ihrer individuellen Situation ab. Ziehen Sie auf jeden Fall einen Finanzexperten zu Rate, bevor Sie große finanzielle Entscheidungen wie den Hauskauf treffen.

    Digitale Tools erleichtern den Hauskauf.

    Virtuelle Hausbesichtigungen, Online-Abschlüsse, kleinere Hausbesichtigungen und Videoanrufe haben in den letzten 2 Jahren dazu beigetragen, das Geschäft am Laufen zu halten und gleichzeitig die Menschen zu schützen. Diese Online-Tools machen das Leben der Menschen einfach einfacher.

    Bevor Sie mit dem Immobilienkauf beginnen, sollten Sie sich eine realistische Vorstellung davon machen, wie viel Ihnen ein Kreditgeber leihen kann. Auf diese Weise verlieben Sie sich nicht in ein Haus, das schlichtweg außerhalb Ihrer Preisspanne liegt.

    Miracl bietet einen großartigen Kreditrechner, der einen guten Start ermöglicht. Geben Sie einfach Ihr jährliches Bruttoeinkommen, die monatlichen Schuldenzahlungen, die Anzahlung sowie die voraussichtliche Laufzeit und den Zinssatz der Hypothek ein. Der Rechner wird Ihnen eine Vorstellung von Ihrem Budget geben.

    Mehr Käufer als zu verkaufende Häuser

    Wenn Sie ein Haus zu einem vernünftigen Preis und in gutem Zustand finden, werden Sie wahrscheinlich nicht der Einzige sein, der ein Angebot macht – selbst wenn es gerade erst auf den Markt gekommen ist.

    Häuser werden schnell verkauft. In der ersten Hälfte des Jahres 2021 wurden die meisten Häuser in weniger als einem Monat verkauft, und dieser Trend setzte sich auch im Mai und Juni fort, als sie in der Regel in nur einem Monat verkauft wurden.

    Lassen Sie das Haus inspizieren und begutachten

    Der Kreditgeber kann ein Gutachten in Auftrag geben, um den Wert der Immobilie zu bestätigen. In der Regel ist es eine gute Idee, auch eine Hausinspektion durchführen zu lassen. Bei der Inspektion untersucht ein geschulter Inspektor die Immobilie speziell auf Probleme, wie z.B. fehlerhafte Leitungen oder Sanitäranlagen, ein beschädigtes Dach, Bleifarbe oder Schimmel, strukturelle Schäden und mehr. Der Inspektor erstellt einen Bericht, in dem er alle an der Immobilie festgestellten Probleme beschreibt.

    Jedes Haus hat einige Probleme, daher ist es hilfreich, den Bericht gemeinsam mit Ihrem Makler durchzulesen und ihn zu fragen, ob er irgendwelche größeren Mängel feststellt. Wenn das Haus größere strukturelle Schäden aufweist, sollten Sie den Kauf vielleicht noch einmal überdenken.

    Historisch niedrige Zinssätze

    Hauskäufer können in diesem Jahr von einigen der niedrigsten Hypothekenzinsen aller Zeiten profitieren, was den Kauf eines Hauses erschwinglicher machen kann.

    Die Zinsen werden wahrscheinlich in naher Zukunft steigen

    Alles Gute hat einmal ein Ende – so auch die niedrigen Zinssätze. Viele Hypothekenexperten sagen voraus, dass die Zinssätze im nächsten Jahr steigen werden. Und obwohl es unmöglich ist, vorherzusagen, wie schnell und wie hoch sie steigen könnten, ist die Annahme durchaus vertretbar, dass die Zinsen bis Ende 2022 auf über 4% steigen könnten.

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    Tatsache ist, das Baugewerbe ist ein Gewerbe, in dem es größtenteils um körperlich harte und anstrengende Arbeiten geht. Das Problem, das die Brache heutzutage allerdings immer häufiger hat, ist, dass sich niemand mehr die Hände schmutzig machen möchte. Die meisten jungen Leute möchten in Büros arbeiten und angenehme Arbeiten ausführen, ohne sich dabei körperlich anzustrengen oder sich die Hände schmutzig zu machen. Darunter leidet die Baubranche bereits jetzt, denn es wird immer schwieriger gut ausgebildete Nachwuchskräfte zu bekommen. Dies wird sich in absehbarer Zeit auch nicht ändern.
    Ein Cobot könnte die Lösung für dieses Problem sein. Wie sie die Baubranche revolutionieren, das erfahren Sie im Folgenden.

    Warum benötigt die Baubranche solche Roboter?

    Die Baubranche wächst stetig und immer mehr Wohnraum muss geschaffen werden. Gerade in Ballungszentren und Großstädten wird es immer wichtiger, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Daneben muss die Baubranche ebenfalls für neue Industriebauten und Infrastrukturprojekte sorgen. Dem Boom der Baubranche steht allerdings der bereits oben erwähnte Fachkräftemangel entgegen. Schätzungsweise 80% der Neubauten werden heute immer noch so gebaut, wie vor 30 Jahren, was bedeutet, dass es vieler Arbeiter bedarf, die sich auf dem Bau die Hände schmutzig machen möchten. Diese zu finden ist mittlerweile nahezu unmöglich. Dadurch steigt der Druck die Baubranche zu revolutionieren und verstärkt auf Digitalisierung und den Einsatz von einem Cobot zu setzen.

    Was können diese in der Baubranche tun?

    Bereits jetzt kommt es im Holzfertigbau zum Einsatz von Robotern. Hier produzieren sie beispielsweise komplette Wände vor, die anschließend zur Baustelle geliefert werden.
    Ebenfalls möglich ist es, ein Cobot bei Schweißarbeiten einzusetzen. Cobots können generell alle Arbeiten übernehmen, die sich ständig wiederholen. Besonders gerne werden sie eingesetzt, um gefährliche Arbeiten auszuführen, für die Menschen nicht in Gefahr gebracht werden sollen.
    In naher Zukunft wird es vermutlich so sein, dass Roboter auch Maurerarbeiten ausführen werden. Dabei werden sie schneller, effizienter und genauer arbeiten, als es einem Menschen möglich wäre.
    Das führt dazu, dass die Produktivität in der Baubranche gesteigert wird und sie der stetig wachsenden Nachfrage gerecht werden kann.
    Ziel der Digitalisierung im Baugewerbe, und dem damit verbundenen Einsatz von einem Cobot ist es nicht, Arbeitsplätze zu ersetzen und damit auf Mitarbeiter zu verzichten, sondern vielmehr den Fachkräftemangel irgendwie aufzufangen. Daneben kann die Digitalisierung dazu führen, dass neues Interesse an der Baubranche entsteht und dadurch neue Nachwuchskräfte gefunden werden können. Grund hierfür ist, dass die neue Generation, eine Digitalisierung nahezu erwartet und sich mit dieser von klein auf beschäftigt. Das könnte die Baubranche attraktiver machen.

    Bild: © universal-robots.com

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    Wer sich in seinem Garten einen Teich anlegt, kann sich nach getaner Arbeit über ein tolles optisches Highlight auf dem eigenen Grundstück freuen. Damit die Freude von Dauer ist, ist es allerdings unerlässlich, den Gartenteich regelmäßig zu pflegen und so für optimale Lebensbedingungen im Gewässer zu sorgen.

    Gartenteiche sind sehr empfindlich

    Bei einem Gartenteich handelt es sich um ein kleines, abgeschlossenes Ökosystem. Gerade wenn im Teich auch Fische gehalten werden, können die Wasserwerte durch Futterreste und die Ausscheidungen der Tiere schnell durcheinander gebracht werden. In der Folge kommt es dann zu einem übermäßigen Algenwachstum sowie zur Ausbreitung von Parasiten und Krankheitserregern.

    Ohne Teichfilter geht es nicht

    Soll das Ökosystem im Gartenteich im Gleichgewicht gehalten werden, ist eine geeignete Filteranlage unerlässlich. Der Teichfilter hat die Aufgabe, das Wasser von Schmutzpartikeln sowie überschüssigen Nährstoffen und Bakterien zu befreien. Zu diesem Zweck besteht die Filteranlage in der Regel aus mechanischen Filtermedien und biologischen Filtermedien. Für optimale Lebensbedingungen im Teich ist es wichtig, dass die installierte Filteranlage die zum jeweiligen Gartenteich passende Leistung besitzt.

    Häufige Wasserwechsel sind nicht zu empfehlen

    So mancher Teichbesitzer versucht die Wasserqualität in seinem Teich zu optimieren, indem er in regelmäßigen Abständen einen Teil des Wassers auswechselt. Das mag in der Theorie zwar sinnvoll klingen. Tatsächlich führen häufige Wasserwechsel jedoch eher zu einer Verschlechterung als zu einer Verbesserung der Wasserwerte. Denn neben schädlichen Bakterien befinden sich im Teichwasser auch nützliche Mikroorganismen. Ein häufiger Austausch des Wassers kann das natürliche Gleichgewicht durcheinander bringen und das Wachstum von Algen sogar noch begünstigen, anstatt ihm entgegenzuwirken.

    Was hilft gegen Algen im Teich?

    Es gibt keinen Teich, der völlig frei von Algen ist. Das ist absolut normal und auch kein Grund zur Beunruhigung. Problematisch wird das Ganze erst dann, wenn das Algenwachstum überhand nimmt. Denn in diesem Fall ist nicht nur die Optik, sondern ab einem gewissen Punkt auch die Sauerstoffversorgung der Wasserbewohner beeinträchtigt.

    Ein übermäßiger Algenwuchs lässt sich je nach Algenart beispielsweise mithilfe eines Keschers, einer speziellen Algenbürste oder auch mit Wasserflöhen beseitigen. Darüber hinaus ist es in vielen Fällen sinnvoll, zusätzlich auf die Wirkung eines natürlichen Algenentferners zu setzen.

    Um das Wachstum von Algen von vornherein zu reduzieren, sollten Teichbesitzer unter anderem darauf achten, ihren Teich nicht mit phosphatreichem Leitungswasser zu befüllen und ihre Teichfische stets mit einer bedarfsgerechten Futtermenge zu versorgen, sodass nicht zu viele Futterreste im Teich verbleiben und sich dort dann zersetzen.

    Wirksame Teichpflegemittel ohne Chemie

    Um dauerhaft eine gute Wasserqualität zu gewährleisten, haben Teichbesitzer die Möglichkeit zu einer Reihe von chemiefreien Teichpflegemitteln zu greifen. Eine hervorragende Lösung stellen zum Beispiel die Teichpflegeprodukte aus dem Hause Aquaris dar. Die Mittel enthalten keine chemischen Inhaltsstoffe, um unnötige Risiken für Mensch und Tier zu vermeiden.

    Dennoch zeichnen sich Aquaris Teichpflegemittel durch eine hohe Wirksamkeit aus, sodass einer optimalen Teichpflege nichts im Weg steht. Die Produkte der Marke Aquaris können direkt im Onlineshop Der Zooexperte gekauft werden. Teichbesitzer können dort unter anderem aus Produkten wie Filterstarter, Teichschlammentferner und Algenentferner wählen.

    Fazit

    Die spätere Pflege ist mindestens genauso wichtig wie ein fachgerechtes Vorgehen beim Planen und Bauen des Teichs. Mit der richtigen Filteranlage und den passenden Teichpflegeprodukten stellt die dauerhafte Gewährleistung einer guten Wasserqualität kein Problem dar. Wenn Sie zusätzlich noch auf eine gute Qualität des Fischfutters sowie einen der Größe des Beckens angemessenen Fischbesatz achten, können Sie sich auf Dauer an Ihrem liebevoll gestalteten Gartenteich erfreuen.

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    In Österreich gilt es nach einer Scheidung ohne Ehevertrag alle vorhandenen Gebrauchsgüter gerecht aufzuteilen. Dies beinhaltet auch die Immobilienwerte der Eheleute, sodass auch ein Haus bei fehlendem Kapital zur Ausgleichung des Wertes an den auszuzahlenden Ehepartner verkauft werden muss. Hierbei spielt es bei einer Scheidung ebenfalls keine Rolle, ob beide Ehepartner oder nur ein Partner als Besitzer der Immobilie eingetragen ist. Können sich beide Parteien nicht glimpflich einigen, kann auch eine Zwangsversteigerung das Resultat sein.

    Jedoch sollte eine Zwangsversteigerung als letzter Ausweg gewählt werden, da hierbei häufig der geringste Erlös erzielt werden kann. Wesentlich besser geeignet wäre beispielsweise der Direktankauf durch einen Bauträger oder gewerblichen Immobilienhändler. Der Verkauf unterscheidet sich nicht wesentlich von einem privaten Immobilienverkauf (bzw. Verkauf von privat an privat), allerdings ist beispielsweise die Finanzierung des Käufers bereits gesichert und der Verkaufsprozess geht wesentlich schneller von statten. Hier finden Sie weitere Informationen zum Hausverkauf ohne Makler.

    Geerbtes Haus verkaufen

    Man hat eine Immobilie geerbt aber möchte sie nicht selbst beziehen oder vermieten – es bleibt nur noch ein Verkauf übrig? Kein Problem, jedoch gilt es auch hier ein paar Punkte zu beachten.

    Besonders um bereits für eine Immobilie bestehende offene Hypotheken nicht selbst bei einer Erbschaft decken zu müssen, bietet sich ein Verkauf an. Jedoch sollte man sich vor einem Verkauf im Klaren sein, ob sich diese Rechnung auch wirklich lohnt, denn gegebenenfalls könnte man sogar auf Schulden sitzen bleiben. Sollte dies nach einer Einschätzung der Fall sein, so kann man das Erbe auch ausschlagen. Hierzu sollte man einen kompetenten Rechtsberater zu Rate ziehen.

    Der Wert der geerbten Immobilie lässt sich am einfachsten über einen unabhängigen professionellen Gutachter ermitteln. Dieser weiß die individuellen Merkmale der Immobilie, des Grundstückes sowie der Marktlage in die Bewertung einzubeziehen.

    Eine Erbschaftsteuer gibt es in Österreich übrigens seit dem Jahre 2008 nicht mehr. Allerdings muss im Falle eines Erbes die Grunderwerbsteuer erneut abgegolten werden. Diese wird bei Eigennutzung der geerbten Immobilie fällig und wird in drei Stufen gestaffelt. Die Höhe der Steuer richtet sich nach dem Bemessungswert. Dieser wiederum richtet sich nach dem Boden- und Gebäudewert oder auch Grundstückswert der Immobilie.

    Die Höhe der Grunderwerbsteuer beläuft sich bei einem Immobilienwert von bis zu 250.000 Euro auf 0,5 %. 2 % werden bemessen, falls der Wert zwischen 250.000 und 400.000 Euro liegt. Sollte die Immobilie über dieser Spanne liegen, so werden 3,5 % fällig. Hierbei orientiert sich die Bemessungsgrundlage beispielsweise an den Pauschalwertmodellen oder den Immobilienpreisspiegeln der jeweiligen Region.

    Zusätzlich wird bei dem Antritt der Erbschaft neben der Grunderwerbsteuer auch die Gebühr für die Eintragung in das Grundbuch neu erhoben. Diese beläuft sich auf rund 1,1 % des dreifachen Einheitswertes des Hauses und muss spätestens ein Jahr nach der Erbschaftsannahme entrichtet werden.

    Falls man sich jedoch für einen Verkauf entscheiden sollte, werden die Kosten für die Grundbucheintragung sowie Grunderwerbsteuer von dem neuen Käufer abgegolten. Jedoch kommt der Verkäufer nicht ganz um eine Steuer herum. Im Falle eines Erbschaftsverkaufes wird eine Immobilienertragssteuer fällig, die den Gewinn durch den zustande gekommenen Verkauf besteuert. Der Gewinn betitelt den Differenzbetrag zwischen Anschaffungskosten sowie Verkaufserlös der Immobilie. Hierbei stellt nun jedoch die Erbschaft eine Sonderregelung dar: es sind keine Anschaffungskosten angefallen. Für diesen Fall wird der Zeitpunkt erhoben, zu welchem die Immobilie zuletzt entgeltlich übertragen wurde und zu welchem Preis.

     Verkaufen aus wirtschaftlichen Gründen

    Ein Verkauf aus wirtschaftlichen Gründen ist bei vermieteten Objekten nicht einfach, denn der Gesetzgeber sieht vor, dass dieser nur möglich ist, wenn ein Fortsetzen des Mietverhältnisses nur zu erheblichen Nachteilen für den Vermieter möglich ist. Beispielsweise wäre dies der Fall, wenn ein Vermieter oder Immobilieninhaber das Gebäude nicht mehr wirtschaftlich “verwerten” kann. Dann ist eine Kündigung des Mieters und damit bestandsfreie Veräußerung möglich.

    Eine nicht wirtschaftliche Verwertung der Immobilie liegt beispielsweise vor, wenn diese hohen Umbaukosten unterliegt oder sogar abgerissen werden muss.

    Tipp: Grundlegend ist zu sagen, wer eine Immobilie verkaufen möchte, sollte sich vorab gut informieren! Besonders wenn ein möglichst hoher Verkaufspreis erzielt werden soll sind einige Grundlagen unbedingt zu beachten!

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    Der Kauf einer Wohnung ist eine der wichtigsten Entscheidungen im Leben eines Menschen, denn schließlich geht es darum, den Ort zu finden, an dem man den größten Teil seines Lebens verbringen wird. Um mögliche Unannehmlichkeiten zu vermeiden, ist es sehr wichtig, sich zu informieren. Das gilt besonders für neue Wohnungen, denn hier kauft der Eigentümer oft Wohnungen, die nur auf dem Papier existieren. Im Folgenden haben wir einige Aspekte zusammengestellt, auf die Sie achten sollten, um unerwartete Überraschungen nach dem Einzug zu vermeiden.

    1. Vertrauen und zuverlässige Referenzen

    Grundlage für den Kauf einer Wohnung ist Vertrauen, aber es gibt immer wieder Geschichten, in denen sich der Bauträger gegenüber dem Käufer falsch verhält, wenn es sich um einen Verkäufer oder eine neu gebaute Wohnung handelt. Wenn Sie planen, eine Wohnung von einem Bauträger zu kaufen, der mindestens ein Jahrzehnt Erfahrung auf dem heimischen Wohnungsmarkt hat, können Sie Vertrauen in eine neue Wohnung haben. In diesem Fall kann man sich auf die Berufserfahrung und auf das langfristige Denken des Unternehmens verlassen, das sich auf einen guten Ruf und zufriedene Kunden stützt. Vor dem Kauf lohnt es sich auf jeden Fall, einen Blick auf die bisherige Arbeit des Unternehmens zu werfen, doch können Sie auch nach öffentlich zugänglichen Informationen über das Unternehmen selbst suchen, z. B. über die Identität der Eigentümer oder die Entwicklung der Umsatzerlöse.

    2. Ein zufriedener Kunde ist die beste Garantie

    Auch wenn ein Unternehmen über genügend Erfahrung verfügt, kann es hilfreich sein, mit ehemaligen Kunden zu sprechen, die bereits seit einigen Jahren in der von ihnen gekauften Wohnung leben, und sie nach ihren Erfahrungen nach dem Umzug zu fragen, um festzustellen, ob Fehler aufgetreten sind und wenn ja, wie der Bauträger sie gelöst hat. In einigen Fällen ist es auch möglich, dass der Bauträger einen Wächter einsetzt, der sich verpflichtet, auftretende Fehler zu beheben.

    3. Bereiten Sie sich auf Verzögerungen vor

    Aufgrund von Arbeitskräftemangel in der Bauindustrie kann sich die Übergabe des Gebäudes in vielen Fällen gegenüber der Planung verzögern. Dies kann in der Regel einige Monate, aber auch mehr als ein halbes Jahr bedeuten, was vor allem dann problematisch ist, wenn Sie aus irgendeinem Grund aus Ihrer derzeitigen Wohnung ausziehen müssen – Beendigung eines Mietvertrags, Verkauf einer Wohnung. In diesem Fall lohnt es sich, im Vorvertrag eine Vertragsstrafe für die Zeit der Verzögerung festzulegen. In der gegenwärtigen Arbeitsmarktsituation sollten wir jedoch nicht auf ein Wunder warten, denn fast alle Projekte haben eine längere Bauzeit als in den Vorjahren. Es sei bemerkt, dass die Bauträger heute bei der Festlegung von Fristen vorsichtiger sind, so dass es bei neueren Projekten vielleicht weniger Verzögerungen gibt. Auf jeden Fall sollten Sie sich einen Plan B zurechtlegen, wenn Sie den Verkauf Ihrer alten Wohnung nicht auf den Monat verschieben können, in dem Sie so bald wie möglich in die neue Wohnung einziehen können, allerdings mit ein paar Monaten Überschneidung.  Wenn Sie dazu keine Gelegenheit haben, lassen Sie uns planen, wo wir wohnen können, wenn unsere alte Wohnung nicht mehr existiert, die neue aber noch nicht übergeben wurde.

    4. Die Qualitätskontrolle

    In Absprache mit dem Bauunternehmer kann bereits während der Bauphase eine technische Kontrolle durchgeführt werden, aber bevor Sie die Wohnung übernehmen, sollten Sie dies unbedingt vornehmen. Gehen Sie mit einem Fachmann und der zuständigen Person des Bauunternehmers durch die Wohnung und vergewissern Sie sich, dass die eingebauten Elemente die richtige Qualität haben, und vereinbaren Sie, welche und wie lange sie eine Garantie gewähren!

    5. Zahlungsmodalitäten

    Beim Kauf von Neubauwohnungen können die Käufer sogar zwischen mehreren Zahlungsmodellen wählen, was wichtig ist, wenn das Gebäude noch nicht fertiggestellt ist. In diesem Fall muss ein bestimmter Prozentsatz des Kaufpreises zum Zeitpunkt des Vorvertrags an den Investor gezahlt werden, wobei es keine Rolle spielt, wie hoch dieser Betrag ist. Wir sind eher in der Lage, den größten Teil des Kaufpreises der Wohnung erst nach der technischen Übergabe zu zahlen und nicht schon zu Beginn oder während des Baus. Für erfahrene Bauträger ist es nicht unüblich, aus bis zu 5 Zahlungsmodalitäten zu wählen. Aufgrund des Auslaufens der ermäßigten 5-Prozent-Wohnungssteuer zum Jahresende ist es jedoch möglich, dass man die Wohnung billiger bekommt, wenn man den Großteil des Kaufpreises vor Jahresende als Vorauszahlung leistet. Für solche Fälle gibt es bereits Bankfinanzierungen, doch auch hier ist das Vertrauen in den Bauträger sehr wichtig.

    6. Machen Sie die Immobilie lastenfrei!

    Oftmals ist das gesamte Grundstück und Gebäude aufgrund eines für den Bau aufgenommenen Darlehens mit einer Hypothek belastet, doch muss die Immobilie vor der Übergabe an die Käufer entlastet werden. Achten Sie darauf, wie der Vertrag die Entlastung des künftigen Hauses regelt.

    7. Rechtliche Fragen

    Auch wenn es selbstverständlich zu sein scheint, ist es wichtig zu betonen, dass wir auch das Kleingedruckte in den Verträgen lesen, bevor wir unterschreiben. Denn sie können auch Klauseln enthalten, dass z. B. die Kosten für die Versorgungseinrichtungen ebenfalls von den Kunden getragen werden, was die Belastung beim Kauf einer Wohnung erheblich erhöht.

    8. Lernen Sie die Gegend kennen!

    Vor dem Kauf einer neuen oder gebrauchten Wohnung lohnt es sich, die Gegend gründlich zu erkunden. Unabhängig davon, ob es sich um einen Investitionskauf oder um einen Kauf für den eigenen Bedarf handelt, sind eine gute öffentliche Sicherheit und angemessene institutionelle Einrichtungen ebenso wichtig wie die angenehme Atmosphäre der angrenzenden Straßen und Parks. Wenn es uns wichtig ist, den größtmöglichen Wertzuwachs zu erzielen, dann lohnt es sich, an einem Ort zu kaufen, an dem innerhalb weniger Jahre eine bedeutende Entwicklung durch laufende Projekte zu erwarten ist.

    9. Langfristige Stadtentwicklungspläne

    Darüber hinaus kann es sich lohnen, die Stadtentwicklungspläne des Gebiets zu verfolgen. Neue Infrastrukturentwicklungen in einem bestimmten Gebiet können radikale Veränderungen mit sich bringen, die zu einer vollständigen Erneuerung des Gebiets führen können, was den Wert unseres Hauses nach und nach steigern kann.

    10. Setzen Sie sich realistische Ziele!

    Obwohl ein neues Eigenheim sehr attraktiv sein kann, sollten Sie darauf achten, dass Sie Ihre finanziellen Möglichkeiten nicht überschreiten. Obwohl die Banken nur 20-35 Prozent des Immobilienwerts als Eigenkapital verlangen, kann es nicht schaden, nach dem Kauf eine Reserve für andere Ausgaben übrig zu haben. Nehmen Sie den Kauf nur mit dem richtigen finanziellen Grundkapital in Angriff. Es ist auch sehr wichtig, die Höhe und die Laufzeit des Kredits zu berücksichtigen. Dies lässt sich am einfachsten mit einem Kreditrechner für Eigenheime berechnen.

    Wenn Sie also ein Haus kaufen, seien Sie bei neu gebauten Immobilien vorsichtig. Achten Sie auf die Details, und wenn Sie sich bei irgendetwas unsicher sind, holen Sie sich fachkundige Hilfe, sowohl in rechtlichen als auch in baulichen Fragen! Auch wenn es auf den ersten Blick wie eine große Aufgabe erscheint, zahlt es sich auf lange Sicht aus, denn die meisten Menschen suchen nicht für ein oder zwei Jahre, sondern für Jahrzehnte nach einer Wohnung. Die anfängliche Zeit und Energie trägt also dazu bei, dass die Wohnung, die wir auswählen, unseren Bedürfnissen in möglichst vielen Bereichen entspricht.